BHMS Game of the Year 2004 OFFIZIELLE SEITEN - OFFICIAL SITE Richard Burns, 2001 World Rally Champion
SIMULATION DES JAHRES 2004 RICHARD BURNS, 2001 WR CHAMPION
Game of the Year 2004 DIE RALLYE-WELTMEISTERSCHAFT Game of the Year 2004
Für viele Rennsportfans sind Rallyefahrer sind die wahren Könige des Motorsports, denn von Ihnen wird extreme Vielseitigkeit und Fahrzeugbeherrschung gefordert: die Rennstrecken können aus nahezu jedem befahrbaren Untergrund bestehen, sei es Asphalt, Schotter, Sand, Schnee oder Eis. Und die Piloten müssen mit nahezu allen Wetterbedingungen und Tageszeiten zurecht kommen.

Die Rallyes werden auf öffentlichen Straßen oder in freiem Gelände in mehreren Etappen gefahren. Wegen der extremen Bedingungen steht jedem Fahrer ein Copilot (Navigator) bei, dessen Aufgabe es ist, den Fahrer möglichst exakt über den Streckenverlauf und mögliche Risiken zu informieren. Ein Fahrer muss sich vollkommen auf seinen Copiloten verlassen können.

GESCHICHTE IN STICHWORTEN
1907 erste Rallye von Peking nach Paris (12.000 km)
1911 erstmals Ausrichtung der berühmten Rallye Monte Carlo
1968 erste Markenweltmeisterschaft
1973 erste offizielle FIA-Markenweltmeisterschaft
1979 erste offizielle FIA-Fahrerweltmeisterschaft
Die Geschichte des Rallye-Sports ist untrennbar mit der Geschichte des Automobils verbunden. Konstrukteure und Fahrer stürzten sich leidenschaftlich auf neue Aufgaben und Lösungen. Bei der berühmten Rallye Monte Carlo startete das Feld seinerzeit noch in verschiedenen Ländern in der Peripherie Europas, mit Monaco als Ziel. Allein das Ankommen war ein Erfolg - durch verschneite, ungeräumte Landstraßen, ohne Winterreifen, bei schwacher Beleuchtung und nur mit einem Katalyth-Öfchen als Wärmequelle..

Später fuhren alle Teilnehmer dann dieselben Strecken. Von 1973 bis 1986 setzten sich die einzelnen Veranstaltungen aus 40 bis 45, manchmal sogar mehr als 50 Wertungsprüfungen (WP) zusammen. Die Länge der einzelnen WP betrug zumeist zwischen 30 und 50 km, einzelne gingen sogar über 100 km. Später wurden die einzelnen WP dann kürzer, dafür nahmen die Veranstaltungen zu. Dem deutschen Publikum bekannt ist vor allem Walter Röhrl, der mit seinem Copilot Christian Geistdörfer 1980 und 1982 die WM gewann. Rekordweltmeister sind die Finnen Juha Kankkunen und Tommi Mäkinen mit je vier Titeln.

RALLYE WM DER MODERNE
Die heutige 'World Rally Championship' (WRC) besteht aus 14 Veranstaltungen in diversen Ländern auf verschiedenen Kontinenten. Jede Weltmeisterschafts-Rallye besteht aus 3 Etappen an 3 aufeinander folgenden Tagen. Dabei finden ingesamt zwischen 15 und 25 Wertungsprüfungen statt, in denen die Fahrer und Copiloten so schnell wie möglich auf Zeit fahren. Die Wertungsprüfungen haben jeweils eine Länge von 5 bis 60 km und eine Gesamtlänge von etwa 400 km. Verbunden sind die Prüfungen miteinander über öffentliche Straßen ('Verbindungsetappen'), auf denen die Straßenverkehrsregeln zu befolgen sind. Insgesamt ergibt sich so eine Länge von etwa 1200 km pro Rallye. Die Wertung der Ergebnisse erfolgt dabei wie in der Formel 1:
1. Platz 10 Punkte
2. Platz 8 Punkte
3. Platz 6 Punkte
4-8. Platz 5, 4, 3, 2, 1 Punkte
Jede Rallye besteht aus drei Phasen:
1. Training ('Reece'): 3 Tage
2. Technische Abnahme ('Scrutineering'): 1 Tag
3. Wettbewerb: 3 Tage
Meist setzen die Werksteams bei einer Rallye zwei bis drei Fahrzeuge ein. Am ersten Tag einer WM-Rallye starten die Teilnehmer in der Reihenfolge der aktuellen Wertungstabelle, d.h. der Führende geht als erster Pilot auf die Strecke, danach folgen in Abständen von ein oder zwei Minuten die anderen Wettbewerber des Feldes. Manchmal nehmen bis zu 90 Teams teil, inklusive den Teilnehmern der Junioren-WM (kleinere, schwächer motorisierte Fahrzeuge für junge Piloten) oder der Produktionswagen-WM und privaten Teams.

ZEITKONTROLLEN UND SERVICEPARKS
Eine Rallye ist durch strikte Zeitvorgaben bestimmt. Es gibt Zeitstrafen für das Zuspätkommen (oder Zufrühkommen) am Start von Wertungsprüfungen, sowie an der Einfahrt und Ausfahrt von Serviceparks. Zuspätkommen wird üblicherweise mit 10 Strafsekunden pro Minute geahndet. Fahrer können von einer Rallye ausgeschlossen werden, wenn sie 15 Minuten zu spät zu einer Zeitkontrolle eintreffen, 30 Minuten zu spät zu einer Etappe oder 60 Minuten zu spät zu einer gesamten Rallye.

Zwischen den Wertungsprüfungen können die Fahrzeuge 2x (manchmal 3x) in festgelegten Serviceparks gewartet werden. Die Arbeiten finden unter strikter Überwachung und Zeiterfassung statt, die erlaubte Zeit beträgt jeweils 20 Minuten. Am Tagesende ist eine längere Zeit von 45 Minuten erlaubt, bevor die Fahrzeuge im bewachten 'Parc Fermé' über Nacht verschlossen werden.

RALLYE WM - FAHRZEUGE
Das WRC-Reglement schreibt vor, dass 'World Rally Cars' auf regulären Straßenfahrzeugen mit 4 Sitzen basieren müssen, welche in mindestens 25.000 Exemplaren verkauft wurden. Die Motoren dürfen maximal zwei Liter Hubraum aufweisen, und ein Mindestleergewicht von 1.230 kg darf nicht unterschritten werden. Allradantrieb und Abgasturbolader sind erlaubt, sowie aerodynamische Optimierungen der Frontseite und ein Heckflügel.

Basierend auf diesen Vorgaben müssen 20 Rallye-Einheiten eines Modells gebaut werden. Für die extremen Anforderungen einer Rallye entwickeln die Hersteller hochkomplexe Lösungen aus hochbelastbaren Stahl, Karbonfasern und Titan. Die daraus entstehenden Fahrzeuge sind ca. 300 PS stark, verfügen über ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe, sind 2-3 Mal so belastbar wie Serienfahrzeuge und schützen die Insassen über einen hochstabilen Überrollkäfig. Um nur ein Exemplar eines 'World Rally Cars' zu bauen, sind 6 Spezialmechaniker für etwa 3 Wochen ausgelastet. Die Kosten pro Exemplar liegen bei etwa 600.000 Euro.

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