BHMS Game of the Year 2004 OFFIZIELLE SEITEN - OFFICIAL SITE Richard Burns, 2001 World Rally Champion
SIMULATION DES JAHRES 2004 RICHARD BURNS, 2001 WR CHAMPION
Game of the Year 2004 PC-TIPPS UND TRICKS Game of the Year 2004
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COMPUTER-TIPPS
NEU: Bildformat auf Widescreen umschalten
Bildqualität feinjustieren
Bildwiederholrate (FPS) anzeigen
Bildwiederholrate (FPS) verbessern
Lenkradprobleme umgehen
Pedalprobleme umgehen
Programm ohne Tastatur bedienen
Programmstart ohne Einstellungsfenster
Programmstart ohne Video
Ruckler des Bildes vermeiden oder reduzieren
Screenshot aufnehmen
Striche (schwarz) auf der Fahrbahn entfernen
Track IR-Unterstützung aktivieren
Übersetzung korrigieren und optimieren
RALLYE-TIPPS
Absperrbänder beachten
Cockpit-Perspektive anpassen
Fahrzeug-Setup
Optimaler Start

Bildformat auf Widescreen umschalten
Hierfür wird zunächst in der Datei RichardBurnsRally.ini die gewünschte Bildschirmauflösung in die Parameter XRes (horizontale Auflösung) und YRes (vertikale Auflösung) eingetragen. Dann wird das Zusatzprogramm CamHack installiert, beispielsweise aus der Mod-Sammlung. Im Verzeichnis CamHack wird dann in der Datei config.ini der folgende Wert eingetragen:
FOVY=0.8333333
Zur Aktivierung wird zuerst CamHack gestartet und im Hintergrund laufen gelassen. Dann wird RBR gestartet und der Widescreen-Modus mit der Ziffernblock-Taste '*' aktiviert.

Bildqualität feinjustieren
Das RBR-Einstellungsprogramm RBR Startup.exe erlaubt zur Einstellung der Bildqualität in Abhängigkeit von der vorhandenen Hardwareausstattung zwei Qualitätseinstellungen (high/low), welche in der Datei RichardBurnsRally.ini abgespeichert werden (Datei befindet sich im Programmverzeichnis). Es gibt aber auch noch eine dritte Zwischeneinstellung medium, welche manuell in der Einstellungsdatei eintragen werden kann, wenn die vorhandene Hardware auf mittlerem Niveau liegt. Hiermit können dann trotz älterer Hardware noch gewisse Animationen möglich werden, z.B. Wildwechsel und Streckenposten:
ParticleQuality = medium
RenderQuality = medium

Bildwiederholrate (FPS) anzeigen
Hierfür muss der aktuelle RBR-Patch installiert sein. Dann steht in der Datei RichardBurnsRally.ini eine entsprechende Einstellungsmöglichkeit zur Verfügung (Datei befindet sich im Programmverzeichnis). Folgende Zeile ist hier zur Anzeige der Bildwiederholrate (FPS = Frames per Second) zusätzlich einzutragen:
ShowFPS = true

Bildwiederholrate (FPS) verbessern
Ruckler des Bildes vermeiden oder reduzieren
1. Möglichst keine Programm im Hintergrund betreiben
Wer seine Bildwiederholrate (FPS) verbessern möchte oder gar trotz Highspeed-Computer gelegentliches Ruckeln erlebt, sollte einmal nachschauen, ob eventuell Hintergrundprogramme der Rallyesimulation die Prozessorzeit streitig machen. Meistens werden Hintergrundprogramme rechts unten neben der Systemuhr als Symbole angezeigt. Besonders der Windows XP/2000-Taskmanager (taskmgr.exe) sollte zusammen mit RBR auf keinen Fall betrieben werden, da er auf höherer Priorität als Anwenderprogramme läuft und diesen bei jeder Aktualisierung kurz die Prozessorzeit entzieht, was dann als Ruckler sichtbar werden kann. Wer wissen möchte, welche automatisch gestarteten Hintergrundprogramme sonst noch als Störenfriede in Frage kommen, kann dieses mit dem Programm Autoruns herausfinden. Es kann sich lohnen, den Computer aufzuräumen! Notfalls kann RBR für mehr Prozessorzeit im 'High Priority Task Mode' über die Mod-Sammlung gestartet werden.
2. Sinnvollen Wert für AGP-Apertur wählen
Beim Starten des Computers kann in der Regel über die Taste 'Entf' (manchmal auch 'F1' oder 'F2') in das BIOS-Menü gelangt werden. Hier sollte man einmal konktrollieren, welcher Wert für die AGP Apertur eingestellt ist, zu finden z.B. unter 'AGP Aperture' oder 'Graphics Aperture'. Ein sinnvoller Wert ist meist 64 MB. Höhere Werte können die Bildwiederholrate stark drosseln, da die AGP-Apertur angibt, wieviel langsamer Systemspeicher an Stelle des schnellen Grafikkartenspeichers verwendet werden kann.

Lenkradprobleme umgehen
Wessen Lenkrad auf Grund des Alters oder ungenügender Treibersoftware Probleme bereitet, sollte einmal einen Blick auf die Justierungstools des Logitech-Entwicklungsteams werfen. Insbesondere das Tool DxTweak2 kann Wunder bewirken, wenn z.B. Pedale (auch anderer Hersteller) zu unempfindlich oder empfindlich geworden sind, indem zur problematischen Hardware funktionierende Kalibrierungseinstellungen erarbeitet werden.

Pedalprobleme umgehen
Die für Bremsen/Beschleunigen verwendeten Steuergeräte, also im besten Fall die Pedale, sollten auf separate Pedalachsen eingestellt sein, da ansonsten bestimmte Fahrmanöver nicht möglich sind, z.B. das Linksbemsen (Bremsen mit dem linken Fuß während der rechte Fuß Gas gibt). Die Einstellung auf separate Pedalachsen kann bei hochwertigen Steuergeräten in der Windows-Systemsteuerung vorgenommen werden: hierzu in der Windows-Systemsteuerung den Punkt 'Gamecontroller' aufrufen, das Steuergerät auswählen und in den Eigenschaften die entsprechende Einstellung vornehmen.

Programm ohne Tastatur bedienen
Eine Computermaus wird in den RBR-Menüs leider nicht unterstützt, stattdessen werden die Menüs per Tastatur bedient. Wer aber über ein gutes Lenkrad mit einer hochwertigen Lenkradsoftware besitzt, kann die Lenkradknöpfe so belegen, dass die Hände nahezu das gesamte Spiels komfortabel am Lenkrad bedienen können.
Im Lenkrad-Belegungsschema (Bild rechts) ist für das RBR-Referenzlenkrad 'Logitech Momo' abgebildet, wie so etwas aussehen kann. Die hier gezeigte Anordnung hat sich in vielen Spielwochen als optimal erwiesen. Im Folgenden wird beschrieben, wie man diese Anordnung erreicht.
Vorgehensweise: (bei anderen hochwertigen Lenkrädern kann ähnlich vorgegangen werden). Im ersten Schritt werden mit der Lenkradsoftware die folgenden Tastatur-Funktionen auf das Lenkrad programmiert: Cursor Up/Down, ESC und Enter(Return). Diese Funktionen sind im Lenkrad-Belegungsschema (Bild rechts) blau dargestellt. Wer die aktuelle Logitech-Profilersoftware 4.40 verwendet, kann als Ausgangspunkt ein vorbereitetes Belegungsprofil zum Profiler-Import herunterladen (Rechtsklick-'Speichern Unter'). Danach ist es erforderlich, im Menü 'Optionen' über 'Profil auf Spiel anwenden' das RBR-Profil als 'unveränderliches Profil' einzurichten.
Im zweiten Schritt werden in den RBR-Steuerungseinstellungen die Programm-Funktionen eingestellt. Gemeint sind damit die im Lenkrad-Belegungsschema (Bild rechts) rot dargestellten Funktionen. Wird entsprechend dem hier gemachten Vorschlag verfahren, sollte dieses im RBR-Steuerungsmenü schließlich so aussehen, wie im 2. Bild rechts gezeigt. Fertig! Als Besonderheit sei genannt, dass in dem hier vorgeschlagenen Belegungsschema die Gänge nicht per Schaltknüppel geschaltet werden, sondern Tasten zum Einsatz kommen. Der Schaltknüppel wird stattdessen für die Handbremse verwendet. Dieses Belegungsschema sollte modernen WRC-Fahrzeugen am nächsten kommen.
Lenkrad-Belegungsschema
Programm-Belegungsschema

Programmstart ohne Einstellungsfenster
Um das Programm ohne das Einstellungsfenster für Bildschirmoptionen zu starten, steht in der Datei RichardBurnsRally.ini eine Einstellungsmöglichkeit zur Verfügung (Datei befindet sich im Programmverzeichnis). Folgende Zeile ist anzupassen:
RunStartup = false

Programmstart ohne Video
Um das Programm ohne Introvideo zu starten, steht in der Datei RichardBurnsRally.ini eine entsprechende Einstellungsmöglichkeit zur Verfügung (Datei befindet sich im Programmverzeichnis). Folgende Zeile ist anzupassen:
RunIntro = false

Screenshot aufnehmen
Hierfür muss der aktuelle RBR-Patch installiert sein. Dann kann innerhalb des Programms mit der Taste F11 ein Screenshot erstellt werden. Es wird dann jeweils ein BMP-Bildschirmfoto im Programmordner 'Screenshots' abgelegt.

Striche (schwarz) auf der Fahrbahn entfernen
Wer schwarze Striche auf der Fahrbahn sieht, betreibt seine Grafikkarte mit speziellen Einstellungen, welche mit den Optimierungen von RichardBurnsRally kollidieren. Im ReadMe des aktuellen RBR-Patches steht hierzu Folgendes:
Black lines appearing on the road are caused by forcing the graphics driver to use AF (Anisotrophic Filtering) and/or FSAA (Fullscreen Anti Alias) via the graphics driver setup. This also can have other graphical side effects, such as poor looking fonts and 2D graphics, because forced AF and FSAA is applied to everything that is rendered instead of the application selecting where to use it. Performance also degrades. Please use default graphics driver settings so that the application is able to control graphics settings. This way there will be no black mipmap lines and the game runs with optimal performance.
Wenn also im Grafiktreiber eigene Einstellungen fest vorgegeben werden, so können diese mit den RBR-Optimierungen kollidieren, was sich u.a. an den schwarzen Strcihen und einer geringeren Bildwiederholungsrate zeigt. Der Grafiktreiber des Computers sollte folglich mit den Standardeinstellungen betrieben werden, um RBR zu möglichen, eigene optimale Einstellungen zu treffen, z.B. für Anti-Aliasing (AA). Wer Treppcheneffekte an Rändern von Objekten weiter reduzieren will und dessen Hardware es erlaubt, kann die Bildschirmauflösung erhöhen. Weiterhin lässt sich bei Verwendung der Standard-Treibereinstellungen das 'Glare'-Processing von DirectX hinzuschalten, womit das Bild mit dem richtigen Feintuning noch weicher und fotorealistischer wirken kann. Das Glare-Processing lässt sich über den Mod RBRdll (siehe ModSammlung) per Hotkey App-P zuschalten.

Track IR-Unterstützung aktivieren
TrackIR besteht aus einer Infrarot(IR)-Kamera, welche auf dem Monitor montiert wird, und einem Kopfaufsatz. Eine spezielle Software setzt die Kopfbewegungen des Spielers dann in Änderungen der Cockpit-Perspektive um.

Der aktuelle RBR-Patch ergänzt das Programm um Unterstützung für TrackIR. Die Unterstützung kann dann über eine zu ergänzende Zeile in der Datei RichardBurnsRally.ini aktiviert werden (Datei befindet sich im Programmverzeichnis):
UseTrackIR = true
Track IR - Kamera

Übersetzung korrigieren und optimieren
Die offizielle deutsche Übersetzung von RichardBurnsRally enthält leider einige Probleme. Eine korrigierte und optimierte deutsche Übersetzung der Bildschirmtexte kann über die Mod-Sammlung installiert werden.

RALLYE-TIPPS

Absperrbänder beachten
So trivial es klingen mag, so wird es dennoch immer wieder übersehen: Absperrbänder (engl. Ticker-Tape) sind Warnhinweise, welche oft auf konkrete Gefahren hinweisen. Einem auftauchenden Absperrband sollte mit ähnlicher Vorsicht begegnet werden wie einem Warnhinweis des Beifahrers.

Cockpit-Perspektive anpassen
Eine originalgetreue Simulation wie RichardBurnsRally fährt sich am realistischsten in der Cockpit-Perspektive. Die Original-Cockpitperspektive des Programms ist hierbei auf eine möglichst freie Sicht durch die Windschutzscheibe mit einem optimalen Blick auf die Strecke ausgelegt. Hierzu haben die Entwickler den visuellen Standpunkt des Fahrers kurz vor die Windschutzscheibe gelegt. Allerdings verringert sich hierdurch der Blickwinkel, und nicht alle Fahrer fühlen sich an diesem Beobachtungspunkt wohl. Wer eine Cockpit-Sicht von einem weiter hinten gelegenen Standpunkt aus wünscht (Sitzposition), findet diese als 'Cockpit-Mod' in der Mod-Sammlung. Hiermit erhöht sich der Blickwinkel auf die Strecke und ist mehr vom Innenraum der Fahrzeuge zu sehen, allerdings auf Kosten der Sicht auf die unmittelbar vor dem Fahrzeug liegende Strecke.
Cockpit-Mod

Fahrzeug-Setup
Das Programm wählt automatisch geeignete Fahrzeug-Setups für die jeweils anstehende Wertungsprüfung. Grundlage sind Vorschläge realer Rallye-Teams für eine vernünftige Basiskonfiguration. Wer die Setups für die eigene, individuelle Fahrweise optimieren will, findet hierzu eine Fülle von Möglichkeiten vor, welche jedoch viele Spieler zunächst abschreckt. Deshalb wichtig: Erläuterungen zu den einzelnen Setup-Möglichkeiten finden sich leider nicht im gedruckten Handbuch, sondern statt dessen im PDF-Handbuch, welches sich auf der RBR-DVD im Ordner 'Manuals' befindet. Das Fahrzeug-Setup wird ab S. 16 besprochen.
Weiterhin gibt es deutschsprachige Setup-Tipps im GVRC-Forum und englischsprachige Setup-Tipps im BHMS-Forum.

Optimaler Start
Für einen möglichst schnellen Start sollte der Motor im Moment der Startfreigabe bereits auf derjenigen Drehzahl (Motorleistung) sein, welche die optimale Beschleunigung verspricht. Auf Asphalt ist die größte Beschleunigung kurz vor dem Punkt zu erzielen, wo die Räder die Haftung verlieren und beginnen durchzudrehen. Für einen Start aus dem Stand bedeutet dieses, dass die entsprechende Motordrehzahl (Motorleistung) kurz vor diesem Punkt sein sollte. Liegt die Drehzahl zu niedrig, so produziert der Motor zu wenig Leistung um die optimale Beschleunigung erreichen zu können. Liegt die Drehzahl zu hoch, so produziert der Motor zu viel Leistung und die Räder drehen durch, wodurch die Beschleunigung ebenfalls schlecht ausfällt. Dagegen ist auf rutschigem Grund wie Schotter und Schnee die größte Beschleunigung mit leicht durchdrehenden Rädern zu erzielen. Zu starkes Durchdrehen bedeutet einen Beschleunigungsverlust, gar kein Durchdrehen bedeutet einen zu langsamen Start. Weitere Tipps in der Rallye-Schule.

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