BHMS Game of the Year 2004 OFFIZIELLE SEITEN - OFFICIAL SITE Richard Burns, 2001 World Rally Champion
SIMULATION DES JAHRES 2004 RICHARD BURNS, 2001 WR CHAMPION
Game of the Year 2004 PC-PREVIEW Game of the Year 2004
Teil 9 - Meisterschaft
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Die Rallye-Meisterschaft über eine Saison ist das Herz des Programms. Eine Rallye-Saison besteht in Richard Burns Rallye aus sechs Rallyes mit jeweils sechs Wertungsprüfungen, also insgesamt 36 Wertungsprüfungen. Die Abfolge der Rallyes ist bei jeder Meisterschaft gleich, aber die Reihenfolge der Wertungsprüfungen variiert, so wie auch das Wetter, die Tageszeiten und die teilnehmenden Teams.
In einer Meisterschaft geht es um Meisterschaftspunkte, dass heißt es gewinnt das Team mit der besten Gesamtleistung. Während man im Training alles riskieren darf, um in einer einzelnen rasenden Fahrt eine Bestzeit zu erzielen, gilt es in der Meisterschaft eher, ein möglichst stabiles Leistungsniveau zu entwickeln und vor allem keinen Ausfall zu haben, denn bleibt der Wagen irgendwann in einer Wertungsprüfung liegen, so gibt es für die gesamte Rallye keine Punkte.
Da die Fahrzeugschäden einen entscheidenden Einfluss auf die Meisterschaft haben, erlaubt das Programm zu Beginn einer Meisterschaft verschiedene Realitätsgrade der Schadensstufen: 'aus', 'minimal', 'reduziert' und 'realistisch'. Der letzte Punkt bedeutet echten Realismus und ist damit die erste Wahl für Freunde ernsthafter Simulationen. Wird bei dieser Einstellung z.B. ein massives Hindernis frontal mit 100 km/h getroffen, so hat das Fahrzeug nur noch Schrottwert und die Rally ist vorbei. Oder bekommt der Kühler durch einen weniger dramatischen Zwischenfall ein Leck, so kann der Motor mit der Zeit überhitzen und das Fahrzeug ebenfalls liegenbleiben. Wer auf einem nachsichtigeren Level spielen möchte, kann das Schadensausmaß deshalb reduzieren, so dass Unfälle weniger Auswirkungen haben.
Weiterhin wird zu Beginn einer Meisterschaft festgelegt, auf welcher Erfahrungsstufe die Konkurrenten agieren, hier stehen 'Anfänger', 'Profis' und 'Champions' zur Verfügung, dieses entspricht etwa einer Regionalliga, einer Nationalliga und einer Weltmeisterschaft. Zu Beginn empfiehlt es sich, erst einmal als Anfänger mit verminderter Schadensstufe zu spielen, denn so hat man auch als 'Normalsterblicher' eine faire Gewinnchance und kann weitere Features des Programms freischalten, indem Rallyes gewonnen oder gar die Meisterschaft errungen wird.
Eine Besonderheit in Richard Burns Rallye ist Simulation der einzelnen Teams, welche an ein Rollenspiel erinnert.. Nicht nur die diversen Teamfahrzeuge weisen unterschiedliche technische Daten auf, auch die jeweiligen Teamfahrer besitzen unterschiedliche Fähigkeiten, Fahrstile und persönliche Eigenschaften. Die Fahrer unterscheiden sich so z.B. in ihren bevorzugten Streckenoberflächen, d.h. es gibt Spezialisten für Schotter, Schnee oder Asphalt. Auch gibt es Unterschiede in der Ausdauer - schwächere Fahrer ermüden auf langen Strecken leichter und leiden unter den Folgen von Unfällen mehr. Die Leistung der Fahrer hängt außerdem stark von ihrem Temperament ab. Auch die Team-Manager haben Einfluss auf den Meisterschaftsverlauf und geben ihre Fahrern während der Saison gelegentlich spezielle Anweisungen, z.B. risikofreudiger oder zurückhaltender zu fahren.
Es kann sich deshalb lohnen, die unmittelbaren Konkurrenten im Auge zu behalten, wofür in den Serviceparks zwischen den Wertungsprüfungen allerlei Informationen abrufbar sind. So kann man hier neben den jeweiligen Zeiten und Platzierungen auch eine Teamdatenbank abrufen. Weiterhin laufen die jeweils neusten Fahrermeldungen über ein Laufband, z.B. gibt es hier Berichte zu Zeitstrafen, Unfällen oder verletzten Fahrern. Die Wettbewerber agieren bei jedem Spiel unterschiedlich: auch die besten Fahrer können einmal einen Unfall erleiden weil sie Pech haben oder einen Fehler machen; Fahrzeuge können technische Probleme haben; Manager können zu anderen Schlüssen kommen und andere Anweisungen geben, usw.
Auch der Wetterbericht sollte gut im Auge behalten werden, besonders dann, wenn Wertungsprüfungen unmittelbar hintereinander bevorstehen und zwischendurch kein Reifenwechsel möglich ist. Besonders das dynamische Wetter hat einen starken Einfluss auf den Rennverlauf, denn das Fahrerlebnis kann sich drastisch ändern. Beispielsweise lässt eine kurvige Waldstrecke im Sonnenlicht noch bequem fahren, wogegen die eingeschränkte Sicht im strömenden Regen kaum höhere Geschwindigkeiten zulässt, von der verminderten Bodenhaftung oder gar Wasserlöchern ganz zu schweigen. Das faszinierende dynamische Wetter wird in einem gesonderten Kapitel noch genauer beschrieben werden.
Nach dem Ende einer Wertungsprüfung führt der Weg wieder zu einem Servicepark, wo die limitierte Zeit hoffentlich ausreichend ist, die Schäden zu beheben. Zur Planung der Fahrzeugwartung erscheint eine Arbeitsliste für das Mechanikerteam. Der Spieler entscheidet dann in Echtzeit, welche Arbeiten durchgeführt werden sollen. Zu den ausgewählten Punkten wird dann eine Zeitabschätzung gegeben, deren Genauigkeit von der Geschicklichkeit und Erfahrung des Chefmechanikers abhängt (eine Zeitgarantie gibt es nicht). Während der Entscheidungsfindung tickt die Uhr weiter, und sobald dann die Entscheidungen gefallen sind, erfolgen die Reparaturen im Zeitraffer. Die Fahrzeugteile sind übrigens realistisch miteinander verbunden. Um beispielsweise eine Bremsscheibe auszutauschen, müssen die Mechaniker zuvor Bremsbacken und Bremssattel entfernen, um an das Teil zu gelangen.
Insgesamt lässt sich sagen, dass die Meisterschaft durch die die Vielzahl der dynamischen Parameter sehr abwechslungsreich wirkt. Die Langzeitmotivation des Programms dürfte damit gesichert sein, denn jede Saison verläuft anders.
Meisterschafts-Stufe
Die Reise beginnt
Nachrichten und Zeitplan
Konkurrenten
Reifenwahl
Reparaturen im Servicepark

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